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Städtepartnerschaft München - Harare: Spendenaufruf des Ecumenical Support Service München

Decken für Harare Central Prison.

Tendai starb im Gefängnis. Nicht zu Tode geprügelt oder gefoltert wie die politischen Gefangenen - Tendai ist verhungert. Im letzten Winter eine Lungenentzündung - keine  warme Mahlzeit, keine Medikamente, nicht einmal eine Decke, um den abgemagerten, vom Fieber geschüttelten  Körper zu bedecken.

Eine ganz "normale" Gefängnisstrafe, für Hühnerdiebstahl etwa, bedeutet in Zimbabwe für viele ein Todesurteil: Für alle, die zu arm sind, um Essen und Kleidung zu bezahlen, um einen Wärter zu bestechen für einen Teller Maisbrei, eine warme Decke.

Wer keine Familie hat, die ihm Essen ins Gefängnis bringt, oder wessen Familie zu arm dazu ist, der verhungert oder  stirbt an Infektionskrankheiten, die sich rasant ausbreiten in den hoffnungslos überfüllten Zellen, in denen über 30 Menschen in einem Raum zusammengepfercht sind, der für acht schon zu klein wäre.

Kaum sauberes Wasser, tagelang verstopfte Toiletten, und manchmal bleiben die Toten auf den Gängen liegen.

Wie immer in Zimbabwe, trifft es die Ärmsten am Schlimmsten - diejenigen, die niemand haben, der ihnen zu überleben hilft unter diesen unmenschlichen Bedingungen.

Pater David Barry, Leiter des Silveira House in Harare, bringt diesen Menschen alles, was er hat an Nahrungsmitteln und Decken, und damit auch Hoffnung. Aber in Zimbabwe wird es bald Winter, und es fehlt vor allem an Decken für die Gefangenen.

Zweckgebundene Spenden werden von der Jesuitenmission Nürnberg direkt an Pater Barry weiterleitet.

Spendenkonto

Jesuitenmission
Liga Bank
BLZ 750 903 00
Konto 5115582,
Verwendungszweck "X41130 Silveira House"

Weitere Infos

Ecumenical Support Services München

M. Chisuko, Tel. 089 - 1235552
m.mcg@freenet.de

R. Franck, Tel. 089 - 647509
robbi.franck@gmx.de

B. Heinloth, Tel. 089 - 856375-23
b.heinloth@nordsuedforum.de