“Grüne Energie” auf Kosten von Menschenrechten?

Dienstag 31.01.2017 19:00 - 21:30 Uhr

“Grüne Energie” auf Kosten von Menschenrechten?

Siemens-Projekte in der Westsahara, Honduras und Mexiko

Transnationale Unternehmen, wie etwa der Münchner Weltkonzern Siemens,
setzen zunehmend auf Projekte zur Gewinnung “Grüner Energie”. Sie dienen
vordergründig dem Klimaschutz und der “Entwicklung” im Globalen Süden, stoßen
aber immer wieder auf den erbitterten Widerstand der betroffenen Bevölkerung.
Völkerrechtsverletzuungen werden zementiert, Gemeinden gespalten, indigene Rechte missachtet, Aktivist/innen kriminalisiert, bedroht oder sogar ermordet.
Im Vorfeld der Siemens Hauptversammlung am 1.Februar 2017 in München analysiertund diskutiert ein Podium mit internationalen Referent*innen die Auswirkungen von Solar-, Wasserkraft- und Windkraft-Projekten in der von Marokko besetzten Westsahara, in Honduras und in Mexiko und fragt nach der Wirksamkeit von Menschenrechtsstandards für das Agieren transnationaler Konzerne.

Referenten:
– Erik Hagen (Direktor, Western Sahara Resource Watch)
– Tomás Gómez Membreño (Generalkoordinator, Rat indigener und Basisorganisationen
von Honduras – COPINH)
– Cristina Valdivia (Mexiko-Referentin Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit
e.V.)

Moderation:
– Christian Russau (Dachverband kritischer Aktionäre)

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Großer Saal E01+Foyer
Veranstaltende*r: Dachverband Kritischer Aktionäre, fdcl, GegenStrömung, HondurasDelegation, medico international, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit,  Pro Regenwald
Eintritt: Frei
Kategorie:


Kontakt: elsal@oeku-buero.de


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