Aktuelles

Spenden für den 1. Münchner Menschenrechtsbaum

Damit die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in der Stadt Wurzeln schlagen kann, möchte das Nord Süd Forums in Kooperation mit dem EineWeltHaus einen ersten Menschenrechtsbaum in München pflanzen. Daneben wird ein Granitstein aufgestellt mit Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Über die Crowdfunding-Plattform betterplace.org https://www.gut-fuer-muenchen.de/projects/62480 kann jede*r einen Beitrag dazu leisten. Eine Spendenbescheinigung wird automatisch zugestellt!

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Keine Abschiebungen nach Afghanistan
Karawane München, Bayerischer Flüchtlingsrat: Mit einer Banner-Aktion wollen wir in München unseren Protest gegen die Abschiebungen nach Afghanistan zum Ausdruck bringen. Mehr als 30 Institutionen, Vereine und Initiativen beteiligen sich an der Aktion und hängen am Tag der nächsten geplanten Abschiebung an ihren Gebäuden Banner auf mit der Aufschrift „Wir fordern: Keine Abschiebungen nach Afghanistan“.
Das EineWeltHaus unterstützt diese Aktion.
Nähere Informationen und Handreichungen in diversen Übersetzungen unter
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im Juli 2017 traten die Stadträte Marian Offman (CSU) und Dominik Krause (Grüne) aus dem Beirat des Trägerkreises EineWeltHaus München e.V. aus. Dies haben diverse Gruppen des Hauses zum Anlass genomen, sich mit den im Raum stehenden Vorwürfen auseinanderzusetzen, im EineWeltHaus würden antisemitische Gruppen bzw. Veranstaltungen geduldet.
Ein Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist eine Stellungnahme, die von Mitglieds- und Nutzergruppen des EineWeltHauses unterschrieben worden ist.

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Stellungnahme des EineWeltHauses zum Austritt zweier Beiratsmitglieder, sowie

der Presseerklärung des Kulturreferenten Hr. Dr. Küppers

Das EineWeltHaus bedauert die Austritte von StR Dominik Krause und StR Marian Offman aus dem Beirat. Vorstand und Geschäftsführung hoffen, mit den beiden Stadträten bzw. ihren Fraktionen auch weiterhin im produktiven Austausch zu bleiben.
Das EineWeltHaus verurteilt jede Form von Antisemitismus bzw. gruppenbezogener
Menschenfeindlichkeit aufs Schärfste.
Um einen ausgewogenen Diskurs zum Nahost-Konflikt zu ermöglichen, sieht das EineWeltHaus die Notwendigkeit, auch die palästinensische Perspektive miteinzubeziehen.
Das Haus bot im vergangenen Jahr über 280 Nutzer*innen-Gruppen und 90.000 Besucher*innen eine große Bandbreite an Themen und Formaten wie Sprachkurse, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Konzerte und Lesungen.
Die Gruppe Salam Shalom ist eines von 62 Mitgliedern im EineWeltHaus. Gegen sie wurde auf der Beiratssitzung des Trägerkreises EineWeltHaus München e.V. am
25.10.2016 der berechtigte Vorwurf erhoben, auf ihrer Website auch antisemitische Inhalte zu publizieren. Der Beirat, der die Arbeit des EineWeltHauses unterstützend begleitet, empfahl daraufhin dem Vorstand, solange keine Räumlichkeiten mehr an Salam Shalom zu vergeben, bis folgende Auflagen erfüllt werden:
• Sofortige Entfernung sämtlicher antisemitischer Inhalte von der Website
• Distanzierung von den antisemitischen Inhalten
• Bekennen zum Leitbild und der „Stellungnahme zum Umgang mit dem Konflikt Israel-
Palästina“
Die Auflagen wurden von der Gruppe nach Bekanntwerden sofort umgesetzt.
Salam Shalom distanzierte sich auf der Mitgliederversammlung des Trägerkreises am 01.06.2017 ausdrücklich von diesen Inhalten und und entschuldigte sich in aller Form. Die Vereinsmitglieder stimmten daraufhin gegen einen Antrag auf Ausschluss von Salam Shalom aus dem Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. .
Bedauerlicherweise kündigte die geschätzte Mitgliedsgruppe Karawane München ihre
Mitgliedschaft nach dieser Entscheidung durch die Mitgliederversammlung. Das EineWeltHaus hofft, mit der Gruppe im Dialog zu bleiben. Ein großer Teil der Mitgliedsgruppen nimmt den Inhalt der Versammlung zum Anlass, sich mit dem Thema Antisemitismus vertieft zu beschäftigen. Sie sind empört über die Vorwürfe gegen das EineWeltHaus, das sich seit 16 Jahren mit großem Engagement für Flüchtlingshilfe, ökologischen Wandel und Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung, Lateinamerika, Nord-Süd-Arbeit, für Selbsthilfe und Selbstorganisation einsetzt. Darüber hinaus nehmen die Mitglieder des Trägerkreises die Kritik am Haus sehr ernst und sind bereit, sich damit auseinanderzusetzen. Sie halten eine Aufarbeitung der Geschehnisse für dringend erforderlich.
Das EineWeltHaus hat sich über die Jahre zu einem in der Münchner Stadtgesellschaft fest verankerten und gut besuchten Forum und Veranstaltungsort für Menschen aller Kulturen und Nationalitäten entwickelt. So leistet es einen Beitrag zu einer toleranten und weltoffenen Landeshauptstadt. Die Beteiligten wünschen sich, dass das EineWeltHaus auch wieder in seiner Vielfalt wahrgenommen wird.

München, den 28.07.2017
Vorstand und Geschäftsführung
des Trägerkreises EineWeltHaus München e.V.

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Künstler*innen aller Art gesucht!
MACH MAL EINE KUNST-PAUSE!

Einmal im Monat, am dritten Donnerstag um 19 Uhr, stellen wir Ihnen unter dem Motto GROSSE KUNST AUF KLEINEM RAUM eine virtuelle Bühne/einen Salon zur Verfügung, wo Sie Ihr Können präsentieren möchten.
Was immer Sie umtreibt – Lyrik/Prosa/Kabarett/Film/Musik/PoetrySlam –  zeigen Sie es uns!
Mit “Sie” sind alle versteckten und prominenten Künstler*innen gemeint – aus dem
In-, Um- und Ausland von München und aus der weiten Welt.
Es erwarten Sie ein begeistertes Publikum, ein bescheidenes Honorar, kluge Diskussionen und viel Applaus.

Anmeldungen bitte an:
Dodo Lazarowicz, Tel. 089 – 856375-24 oder d.lazarowicz@einewelthaus.de

 

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